Verfassungsgeschichte - Nationalsozialismus - Strafrecht

Der Nationalsozialismus liess sein Freund-Feind-Schema in zweifacher Hinsicht durch das Strafrecht wirken. Erstens verschärfte er die Sanktionen für alle Handlungen, die als volksfreundlich galten. Zweitens führte er Privilegierungen bis hin zur Straffreiheit für jene ein, die kriminell handelten, um die nationalsozialistische Herrschaft zu stablisieren.

Einzelne Sonderregelungen zur Behandlung politisch motivierter Straftaten lassen sich schon vor der nationalsozialistischen Machtergreifung ausmachen.

Die Themenliste ist noch in Bearbeitung und schon darum unvollständig.

A. Tschentscher

 

  • Verordnung des Reichspräsidenten über die Massnahmen auf dem Gebiete der Rechtspflege und Verwaltung vom 14. Juni 1932 (RGBl. 1932 I 285)
  • Verordnung des Reichspräsidenten gegen politischen Terror vom 9. August 1932 (RGBl. 1932 I 403)
  • Gesetz über Straffreiheit vom 20. Dezember 1932 (RGBl. 1932 I 559)
  • Verordnung des Reichspräsidenten über die Gewährung von Straffreiheit vom 21. März 1933 (RGBl. 1933 I 134)
  • Verordnung der Reichsregierung über die Bildung von Sondergerichten vom 9. August 1932 (RGBl. 1932 I 404)
  • Verordnung des Reichspräsidenten gegen unbefugten Gebrauch von Kraftfahrzeugen und Fahrrädern vom 20. Oktober 1932 (RGBl. 1932 I 496)
  • Verordnung des Reichspräsidenten zur Erhaltung des inneren Friedens vom 19. Dezember 1932 (RGBl. 1932 I 548)
  • Gesetz über Straffreiheit vom 20. Dezember 1932 (RGBl. 1932 I 559)
  • Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutze des Deutschen Volkes vom 4. Februar 1933 (RGBl. 1933 I 35) (Unterrichtsfassung)
  • Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat vom 28. Februar 1933 (RGBl. 1933 I 83) (Unterrichtsfassung) (english)
  • Verordnung des Reichspräsidenten gegen Verrat am Deutschen Volke und hochverräterische Umtriebe vom 28. Februar 1933 (RGBl. 1933 I 85)
  • Verordnung des Reichspräsidenten zur Beschleunigung des Verfahrens in Hochverrats- und Landesverratssachen vom 18. März 1933 (RGBl. 1933 I 131)
  • Verordnung des Reichspräsidenten über die Gewährung von Straffreiheit vom 21. März 1933 (RGBl. 1933 I 134)
  • Verordnung des Reichspräsidenten zur Abwehr heimtückischer Angriffe gegen die Regierung der nationalen Erhebung vom 21. März 1933 (RGBl. 1933 I 135)
  • Verordnung der Reichsregierung über die Bildung von Sondergerichten vom 21. März 1933 (RGBl. 1933 I 136)
  • Gesetz über Verhängung und Vollzug der Todesstrafe vom 29. März 1933 (RGBl. 1933 I 151) (english)
  • Gesetz zur Abwehr politischer Gewalttaten vom 4. April 1933 (RGBl. 1933 I 162)
  • Gesetz, betreffend die Dienststrafgewalt über die Mitglieder der SA. und SS. vom 28. April 1933 (RGBl. 1933 I 230)
  • Gesetz über die Aufhebung der im Kampf für die nationale Erhebung erlittenen Dienststrafen und sonstigen Maßregelungen vom 23. Juni 1933 (RGBl. 1933 I 390)
  • Verordnung über die Verlängerung der Anzeigefrist nach dem Volksverratgesetz vom 26. August 1933 (RGBl. 1933 I 596)
  • Zweite Durchführungsverordnung zum Gesetz gegen Verrat der Deutschen Volkswirtschaft vom 30. September 1933 (RGBl. 1933 I 697)
  • Dritte Durchführungsverordnung zum Gesetz gegen Verrat der Deutschen Volkswirtschaft vom 21. November 1933 (RGBl. 1933 I 984)
  • Gesetz gegen gefährliche Gewohnheitsverbrecher und über Maßregeln der Sicherung und Besserung vom 24. November 1933 (RGBl. 1933 I 995)
  • Ausführungsgesetz zu dem Gesetz gegen gefährliche Gewohnheitsverbrecher und über Maßregeln der Sicherung und Besserung vom 24. November 1933 (RGBl. 1933 I 1000)