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Informationen zum Dokument  BGer U 109/2001  Materielle Begründung
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BGer U 109/2001 vom 24.06.2002
 
[AZA 7]
 
U 109/01 Vr
 
II. Kammer
 
Präsident Schön, Bundesrichterin Widmer und nebenamtlicher
 
Richter Brunner; Gerichtsschreiber Jancar
 
Urteil vom 24. Juni 2002
 
in Sachen
 
V.________, 1952, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt
 
David Husmann, Untermüli 6, 6300 Zug,
 
gegen
 
Schweizerische Unfallversicherungsanstalt, Fluhmattstrasse
 
1, 6004 Luzern, Beschwerdegegnerin,
 
und
 
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Winterthur
 
A.- Der 1952 geborene V.________ arbeitete seit
 
8. April 1980 als Hilfsarbeiter im Baugeschäft C.________
 
und war bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt
 
(SUVA) gegen die Folgen von Unfällen obligatorisch versichert.
 
Am 5. Oktober 1980 wurde er als Fussgänger auf dem
 
Trottoir von einem Auto angefahren und erlitt Verletzungen
 
an Kopf (Commotio cerebri, Rissquetschwunde an der Stirn,
 
Schädelbasisfraktur), Nieren (Kontusion) und Knie (Seitenbandläsion
 
rechts). Vom 5. bis 20. Oktober 1980 war der
 
Versicherte im Spital X.________ hospitalisiert. Vom
 
9. Februar bis 7. April 1981 sowie vom 16. November bis
 
18. Dezember 1981 hielt er sich zur Abklärung und Behandlung
 
im Nachbehandlungszentrum D.________ auf. Mit Verfügung
 
vom 16. September 1982 erklärte die SUVA den Versicherten
 
wieder zu 100 % arbeitsfähig und stellte ihre
 
Leistungen per 15. September 1982 ein. Bereits im Zeitpunkt
 
des Verfügungserlasses war er in sein Heimatland Kosovo
 
(Jugoslawien) zurückgekehrt. Im Oktober 1986 liess er durch
 
einen jugoslawischen Rechtsanwalt die Ausrichtung einer
 
Invalidenrente und einer Integritätsentschädigung beantragen;
 
mit Verfügung vom 23. Oktober 1986 wurde die Ablehnung
 
einer Invalidenrente bestätigt; ebenso wurde die Ausrichtung
 
einer Integritätsentschädigung abgelehnt.
 
Nachdem der Versicherte im Jahre 1995 seinen Wohnsitz
 
wieder in die Schweiz verlegt hatte, liess er mit Schreiben
 
vom 15. Dezember 1997 einen Rückfall melden. Nach Durchführung
 
medizinischer Abklärungen verneinte die SUVA mit
 
Verfügung vom 31. März 1999 ihre Leistungspflicht; eine
 
erhebliche Verschlimmerung der Folgen des Unfalles vom
 
5. Oktober 1980 sei nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit
 
nachgewiesen. Die hiegegen vom Versicherten erhobene
 
Einsprache wies sie - nach Beizug eines zuhanden der Invalidenversicherung
 
erstellten Gutachtens des Zentrums für
 
Medizinische Begutachtung (ZMB) vom 7. Mai 1999 - mit Entscheid
 
vom 29. Juni 1999 ab. Der Krankenversicherer
 
Q.________ zog die am 9. April 1999 erhobene Einsprache mit
 
Schreiben vom 4. Juni 1999 zurück.
 
Die Invalidenversicherung, bei der sich der Versicherte
 
am 9. Februar 1998 zum Leistungsbezug angemeldet hatte,
 
sprach ihm ab 1. Februar 1997 eine ganze Invalidenrente auf
 
der Basis einer 70 %igen Invalidität zu (Verfügung vom
 
3. Dezember 1999).
 
B.- Die gegen den Einspracheentscheid der SUVA vom
 
29. Juni 1999 erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht
 
des Kantons Zürich mit Entscheid vom 8. Februar
 
2001 ab.
 
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt der
 
Versicherte die Aufhebung des kantonalen Entscheides und
 
die Ausrichtung der gesetzlichen Leistungen aus UVG. Ferner
 
ersucht er um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege
 
und Verbeiständung.
 
Die SUVA beantragt Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde,
 
während der beigeladene Krankenversicherer
 
Q.________ und das Bundesamt für Sozialversicherung auf
 
eine Vernehmlassung verzichten.
 
Mit Eingabe vom 21. August 2001 lässt der Versicherte
 
Gutachten der Frau Dr. phil. O.________, Neuropsychologisches
 
Ambulatorium, vom 27. Juni 2001 und des Dr. med.
 
H.________, Neurologie FMH, vom 7. August 2001 auflegen.
 
Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung:
 
1.- Die Vernehmlassung der SUVA vom 9. Mai 2001 weist
 
Ausführungen ungebührlichen Inhalts auf. Gegenüber dem Vertreter
 
des Versicherten handelt es sich um die Formulierungen
 
"die Einwendungen hinsichtlich der angeblich unfallbedingten
 
Rückenbeschwerden sind offensichtlich an den
 
Haaren herbeigezogen", die Berufung auf die Schleudertrauma-
 
bzw. Schädel-Hirntraumapraxis sei ein "Versuchsballon"
 
und "Verlieren kann man ja nichts, wenn einem noch
 
die Wohltat der unentgeltlichen Rechtspflege in Aussicht
 
steht". Dasselbe gilt gegenüber dem Eidgenössischen Versicherungsgericht,
 
indem seine Rechtsprechung zur Adäquanzbeurteilung
 
bei psychischen und organisch nicht (hinreichend)
 
nachweisbaren Unfallfolgen bezeichnet wird als
 
"jeder Rechtssicherheit abträgliche Gerichtspraxis", seit
 
10 Jahren "selbstkritiklos" durchgezogene Praxis, "welche
 
vor den in der täglichen Anwendung offenkundig zutage
 
tretenden Unzulänglichkeiten die Augen verschliesst" und
 
als "Pendel", von dem man nicht wisse, wohin es ausschlage.
 
Bei einer Verwaltungsbehörde, von der eine gewisse
 
Objektivität und Neutralität zu erwarten ist, auch wenn sie
 
im Verfahren als Partei auftritt, ist bezüglich der Rechtsschriften
 
ein höherer Standard als bei einem Parteivertreter
 
anzusetzen. Gerade der Hinweis des Vertreters des Beschwerdeführers
 
in einem anderen Verfahren auf diese Vernehmlassung
 
der SUVA zeigt, dass derartige Äusserungen
 
einer Verwaltungsstelle aufmerksam aufgenommen werden und
 
Anlass sowie Rechtfertigung für ähnliche Bemerkungen in
 
anderen Verfahren bieten. Insofern tragen solche Verlautbarungen
 
einer Verwaltung in einem besonderen Masse zu
 
einer Verrohung des Stils der gerichtlichen Auseinandersetzung
 
bei.
 
Die SUVA wird daher verwarnt und darauf hingewiesen,
 
dass künftig solche Äusserungen mit Ordnungsbusse belegt
 
werden (Art. 31 in Verbindung mit Art. 135 OG).
 
2.- Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen über
 
den Anspruch auf Heilbehandlung (Art. 10 Abs. 1 UVG), auf
 
Taggelder (Art. 16 Abs. 1 UVG), auf eine Invalidenrente
 
(Art. 18 Abs. 1 und Art. 19 Abs. 1 UVG) und auf eine
 
Integritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1 UVG) sowie die
 
vorliegend massgebenden Übergangsbestimmungen (Art. 118
 
Abs. 1 und 2 lit. c UVG) zutreffend dargelegt. Dasselbe
 
gilt hinsichtlich des Gegenstandes der Versicherung und der
 
Versicherungsleistungen nach Art. 67 Abs. 1 und Art. 72 des
 
am 31. Dezember 1983 aufgehobenen Zweiten Titels des Kranken-
 
und Unfallversicherungsgesetzes vom 13. Juni 1911
 
(KUVG). Richtig sind auch die Ausführungen zu den Begriffen
 
Rückfall und Spätfolge (Art. 11 UVV; BGE 118 V 296 f.
 
Erw. 2c), zu dem für die Leistungspflicht des Unfallversicherers
 
vorausgesetzten natürlichen Kausalzusammenhang
 
zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit,
 
Invalidität, Tod; BGE 123 V 45 Erw. 2b, 121 V 329
 
Erw. 2a, je mit Hinweisen; SVR 2000 UV Nr. 8 S. 26 Erw. 2),
 
zur vorausgesetzten Adäquanz des Kausalzusammenhangs im
 
Allgemeinen (BGE 127 V 102 Erw. 5b/aa, 125 V 461 Erw. 5a,
 
je mit Hinweisen), bei psychischen Unfallfolgen (BGE 127 V
 
103 Erw. 5b/bb, 124 V 45 Erw. 5c/bb und 213 f., 115 V 133
 
ff.; RKUV 2001 Nr. U 412 S. 80) sowie Folgen eines Unfalls
 
mit Schädel-Hirntrauma ohne organisch nachweisbare Funktionsausfälle
 
(BGE 117 V 380 Erw. 3f, 382 ff. Erw. 4b und 4c)
 
im Besonderen, zu dem im Sozialversicherungsrecht geltenden
 
Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V
 
360 Erw. 5b mit Hinweisen) und zum Beweiswert von Arztberichten,
 
insbesondere auch solcher versicherungsinterner
 
Ärztinnen und Ärzte (BGE 125 V 352 Erw. 3a und b; RKUV 2000
 
Nr. KV 124 S. 214). Darauf wird verwiesen.
 
3.- Ausserhalb des ordentlichen Schriftenwechsels
 
eingebrachte Aktenstücke werden nur dann berücksichtigt,
 
wenn sie neue erhebliche Tatsachen oder entscheidende Beweismittel
 
im Sinne von Art. 137 lit. b OG darstellen und
 
als solche eine Revision des Gerichtsurteils rechtfertigen
 
könnten (BGE 127 V 353).
 
Die Gutachten der Frau Dr. phil. O.________ vom
 
27. Juni 2001 und des Dr. med. H.________ vom 7. August
 
2001 wurden nach Abschluss des Schriftenwechsels eingereicht.
 
Weil sie im Wesentlichen eine neue Würdigung
 
bereits bekannter medizinischer Tatsachen beinhalten bzw.
 
die damit zu beweisenden Tatsachen für die Beurteilung
 
nicht massgeblich sind, sind sie nicht zu berücksichtigen
 
(Erw. 5b hiernach).
 
4.- a) Der zu beurteilende Leistungsanspruch wurde als
 
Rückfall geltend gemacht. Der Grundfall wurde mit in
 
Rechtskraft erwachsener Verfügung der SUVA vom 16. September
 
1982 unter Verneinung andauernder Unfallfolgen abgeschlossen.
 
Mit einer weiteren, ebenfalls in Rechtskraft
 
erwachsenen Verfügung vom 23. Oktober 1986 wurde die Ablehnung
 
des Anspruches auf eine Invalidenrente bestätigt
 
und eine solche auf eine Integritätsentschädigung aus
 
rechtlichen - Anwendbarkeit des KUVG, welches keine Integritätsentschädigung
 
vorsah - sowie tatsächlichen - keine
 
erhebliche Verschlimmerung des Gesundheitsschadens - Gründen
 
verneint.
 
b) Ändern sich die tatsächlichen Verhältnisse nach
 
einem verfügten Fallabschluss, entfällt zwar die Möglichkeit
 
einer Rentenrevision gemäss Art. 22 Abs. 1 UVG, weil
 
sich diese Bestimmung auf die Revision laufender Renten
 
bezieht. Eine Anpassung an geänderte unfallkausale Verhältnisse
 
kann im Unfallversicherungsrecht aber dadurch
 
bewirkt werden, dass ein Rückfall oder Spätfolgen des
 
seinerzeit rechtskräftig beurteilten Unfallereignisses
 
geltend gemacht werden (RKUV 1994 Nr. U 189 S. 139; RumoJungo,
 
Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht,
 
Bundesgesetz über die Unfallversicherung,
 
2. Aufl., Zürich 1995, S. 57).
 
c) In der Rückfallmeldung vom 15. Dezember 1997 machte
 
der Beschwerdeführer eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes
 
geltend. Damit hat er den an sich zulässigen Weg
 
der Neuanmeldung eines Falles nach dessen Abschluss gewählt.
 
Dieser Weg kann aber nur dann und nur soweit zum
 
Ziel führen, als veränderte tatsächliche Verhältnisse vorliegen.
 
Die Meldung eines Rückfalles oder von Spätfolgen
 
kann nicht dazu führen, dass eine neue Überprüfung der
 
bereits im Zeitpunkt des Fallabschlusses bestehenden Leiden
 
bezüglich der Unfallkausalität oder deren Auswirkungen auf
 
die Arbeits- bzw. Erwerbsfähigkeit erfolgt.
 
Im Folgenden ist deshalb zu prüfen, inwiefern sich der
 
Gesundheitszustand des Beschwerdeführers im massgeblichen
 
Zeitpunkt des Einspracheentscheides vom 29. Juni 1999 (BGE
 
122 V 423 Erw. 4a mit Hinweis) anders als im Zeitpunkt des
 
Fallabschlusses am 16. September 1982 darstellt. Nur soweit
 
aufgrund der medizinischen Beurteilungen eine Änderung der
 
tatsächlichen Verhältnisse eingetreten ist, kann der Gesundheitszustand
 
des Beschwerdeführers im vorliegenden
 
Verfahren hinsichtlich des ursächlichen Zusammenhangs mit
 
dem Unfallereignis vom 5. Oktober 1980 geprüft werden.
 
5.- a) Die Verfügung vom 16. September 1982 erging
 
unter ausdrücklicher Bezugnahme auf die Untersuchungen und
 
den entsprechenden Bericht von Dr. med. S.________, Spezialarzt
 
FMH für Neurologie und für Psychiatrie und Psychotherapie,
 
vom 5. bzw. 19. August 1982. Dieser diagnostizierte
 
ein "verzögertes posttraumatisches vegetatives
 
Syndrom mit zusätzlichen Symptomen, Aggravationen und psychischen
 
Fehlleistungen im Rahmen einer stark begehrungsneurotisch
 
geprägten Fehlentwicklung". Aus dem Bericht geht
 
weiter hervor, dass der Beschwerdeführer an Schmerzen am
 
rechten Knie, beidseitigen Kopfschmerzen in der Schläfenregion,
 
Schlafstörungen und Schwindelerscheinungen litt.
 
Im Bericht des Nachbehandlungszentrums D.________ vom
 
23. Dezember 1981 wurden wetterabhängige Kopfschmerzen in
 
beiden Schläfen, Schwindelerscheinungen bei Kopfbewegungen,
 
Belastungsschmerzen im rechten Kniegelenk und eine leicht
 
schmerzhafte Schwellung im Bereich der Fessel links erwähnt.
 
Als Diagnose wurde Folgendes angegeben: Zustand nach
 
Commotio cerebri/psychoreaktive Störung im Abklingen, Zustand
 
nach fronto-basaler Schädelfraktur links, laterale
 
Knieinstabilität rechts bei Zustand nach Seitenbandläsion,
 
Zustand nach Nierenkontusion rechts sowie ausgeprägte
 
Unterschenkelvarikosis links.
 
Zwischen der Beurteilung des Dr. med. S.________ vom
 
19. August 1982 bis zum Bericht der Notfallstation der
 
Spitals Y.________ vom 9. Januar 1996 liegen keine medizinischen
 
Berichte vor. Im letztgenannten Bericht wurde die
 
Diagnose einer Lumboischialgie sowie eines postcommotionellen
 
Residualsyndroms mit bitemporalen Kopfschmerzen und
 
ausgeprägter Unterschenkelvarikosis links gestellt; erwähnt
 
wurden massive Schmerzen in Rücken, Kopf und Thorax.
 
Im Bericht des Rheumatologen Dr. med. W.________ vom
 
10. Januar 1996 wurden ein chronisches lumbo-spondylogenes
 
Syndrom links zunehmend, ein lumbo-radikuläres sensibles
 
Syndrom S1 links bei Chondrose L5/S1, eine linkskonvexe
 
Torsionsskoliose sowie multiple funktionelle Beschwerden
 
diagnostiziert.
 
Im Bericht des Spitals Y.________, Rheumaklinik und
 
Institut für Physiotherapie mit Poliklinik, vom 7. Februar
 
1996 wurden einerseits ein lumbo-radikuläres Syndrom S1
 
links sowie ein leichtes radikuläres Reizsyndrom S1 rechts
 
bei medio-lateraler Diskushernie L5/S1 mit Kompression der
 
Nervenwurzel S1 links sowie Tangierung der Nervenwurzel S1
 
rechts und andererseits ein Status nach Autounfall 1980 mit
 
postcommotionellem Residualsyndrom mit Kopfschmerzen,
 
Schwindel und anamnestisch psychischen Störungen diagnostiziert.
 
In der Beurteilung wurde auf die ausstrahlenden
 
Gesässschmerzen hingewiesen, die durch die bis an den
 
Nervenwurzel-Abgang von S1 reichende Diskushernie gut
 
erklärbar erschienen.
 
Im Bericht der Rheumaklinik des Spitals Y.________ vom
 
9. März 1996 wurde ein lumbo-radikuläres Syndrom S1 links,
 
weniger rechts, bei medio-lateraler Diskushernie L5/S1,
 
eine Varikosis des linken Unterschenkels und eine psychoreaktive
 
Störung bei Status nach Schädel-Hirn-Trauma 1980
 
diagnostiziert; erwähnt wurden vor allem Schmerzen im Bereich
 
des rechten Gesässes mit Ausstrahlung in den rechten
 
dorso-lateralen Ober-/Unterschenkel.
 
Der praktische Arzt Dr. med. K.________ erwähnte am
 
12. Mai 1998 Lumboischialgien links mit positivem Lasègue
 
links sowie chronische Kopfschmerzen; ein am 13. Juni 1996
 
angefertigtes Computertomogramm des Schädels habe keine
 
wesentlichen Abnormitäten ergeben.
 
Im Bericht des Spitals Z.________, Rheumaklinik und
 
Institut für physikalische Medizin, vom 24. August 1998
 
wurden folgende Diagnosen gestellt: ein lumbo-spondylogenes
 
Syndrom rechts bei BWS- und LWS-Shift nach rechts, eine
 
somatoforme Schmerzstörung und ein anamnestisch postcommotionelles
 
Residualsyndrom mit bitemporalen Kopfschmerzen
 
bei Status nach Schädelbasisfraktur 1980. Auch bei jener
 
Untersuchung standen die Rückenbeschwerden im Vordergrund.
 
Rheumatologisch könne nicht beurteilt werden, ob ein Zusammenhang
 
zwischen der festgestellten Schmerzverarbeitungsstörung
 
und dem postcommotionellen Residualsyndrom
 
bestehe oder ob sich dahinter eine Depression verberge.
 
Das ZMB-Gutachten vom 7. Mai 1999 enthält folgende
 
Diagnosen:
 
-Hauptdiagnose (mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit):
 
-lumbo-spondylogenes Syndrom und lumbo-radikuläres Reizsyndrom
 
S1 rechts bei im CT (1996) nachgewiesener
 
grosser links medio-lateraler, zusätzlich nach rechts
 
ausladender Diskushernie L5/S1;
 
-depressives Syndrom bei anhaltender somatoformer
 
Schmerzstörung bei einfachst strukturierter Persönlichkeit.
 
-Nebendiagnose (ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit):
 
-Periarthropathia humerus scapularis tendopathica rechts
 
(Bizepstyp);
 
-Status nach Autounfall 1980 mit konsekutiven Schädelverletzungen,
 
Schädelbasisfraktur, Nierenkontusion links,
 
Rissquetschwunden und Prellungen.
 
Gemäss diesem Gutachten stehen die Rückenschmerzen mit
 
Ausstrahlung in Arme und Beine im Vordergrund; daneben bestehen
 
Kopfschmerzen und Nervosität.
 
b) Aufgrund dieser medizinischen Berichte und Gutachten
 
ist davon auszugehen, dass sich das Beschwerdebild
 
zwischen dem ursprünglichen Fallabschluss am 16. September
 
1982 und dem Zeitpunkt des Einspracheentscheides am 29. Juni
 
1999 tatsächlich verändert hat. Die heute im Vordergrund
 
stehenden Rückenschmerzen sind in den Arztberichten zwischen
 
1980 und 1982 nicht dokumentiert. Allgemein hat sich
 
die Schmerzsymptomatik ausgeweitet. Hingegen ist bezüglich
 
der durchgehend erwähnten Kopfschmerzen, Schwindelgefühle
 
und psychischen Auffälligkeiten festzustellen, dass sich
 
diese seit 1982 weder verändert noch verstärkt haben. Bezüglich
 
der Kopfschmerzen wird im ZMB-Gutachten vom 7. Mai
 
1999 ausdrücklich bestätigt, dass sie seit dem Unfall unverändert
 
bestehen. Schwindelgefühle erwähnte der Beschwerdeführer
 
gegenüber den ZMB-Gutachtern offenbar nicht mehr;
 
dies im Gegensatz zu den ärztlichen Untersuchungen in den
 
Jahren 1981/1982 (vgl. zum Beispiel die Berichte des Dr.
 
med. F.________ vom 10. Dezember 1981 und des Dr. med.
 
S.________ vom 19. August 1982). Auch die vom Beschwerdeführer
 
selber angegebenen psychischen Auffälligkeiten
 
wurden in den Arztberichten 1981/1982 erwähnt (Berichte des
 
Nachbehandlungszentrums D.________ vom 23. Dezember 1981
 
und des Dr. med. S.________ vom 19. August 1982); diese
 
Auffälligkeiten haben sich seitdem nicht verstärkt. Insgesamt
 
ergibt sich, dass bezüglich der Kopfschmerzen, der
 
Schwindelgefühle und der psychischen Auffälligkeiten seit
 
dem rechtskräftigen Fallabschluss am 16. September 1982
 
keine Änderung eingetreten ist. Es liegen weder ein Rückfall
 
noch Spätfolgen vor. Bezüglich dieser Beschwerden muss
 
die Unfallkausalität ebenso wenig neu geprüft werden wie
 
die Frage ihrer allfälligen Auswirkungen auf die Arbeits-
 
und Erwerbsfähigkeit. Im Übrigen entspricht die damalige
 
Beurteilung der Auswirkungen dieser Leiden der Einschätzung
 
der Unfallfolgen im ZMB-Gutachten vom 7. Mai 1999, in dem
 
der Status nach Autounfall 1980 als Nebendiagnose ohne Einfluss
 
auf die Arbeitsfähigkeit bezeichnet wird.
 
In diesem Zusammenhang ist zu prüfen, ob ergänzende
 
medizinische Abklärungen - insbesondere in Form eines
 
neuropsychologischen Gutachtens - durchzuführen sind, wie
 
dies der Beschwerdeführer verlangt. Grundsätzlich trifft es
 
zu, dass bei einem Schädel-Hirntrauma die neuropsychologische
 
Diagnostik bei der Kausalitätsbeurteilung von Belang
 
sein kann (vgl. BGE 117 V 381 f. Erw. 3f). Im vorliegenden
 
Fall ist allerdings darauf hinzuweisen, dass im Nachbehandlungszentrum
 
D.________ im Jahre 1981 zweimal neuropsychologische
 
Abklärungen durchgeführt wurden, welche aber wegen
 
sprachlichen Verständigungsschwierigkeiten keine klaren
 
Resultate ergaben; das heisst eine Hirnleistungsschwäche
 
konnte weder nachgewiesen noch ausgeschlossen werden (Bericht
 
des Nachbehandlungszentrums D.________ vom 23. Dezember
 
1981). Die gleichen Schwierigkeiten würden sich bei
 
einer erneuten neuropsychologischen Untersuchung ergeben,
 
mittlerweile verstärkt durch die Tatsache, dass sich die
 
seitdem entwickelte depressive Symptomatik sowie die
 
Schmerzproblematik auf die Ergebnisse einer solchen Untersuchung
 
auswirken würden. Selbst wenn sich aber aus der
 
neuropsychologischen Abklärung Erkenntnisse zur Kausalitätsfrage
 
gewinnen liessen, ist davon auszugehen, dass die
 
Kausalität höchstens bezüglich Beschwerden (Kopfschmerzen,
 
psychische Auffälligkeiten) bejaht werden könnte, die bereits
 
im Zeitpunkt des Abschlusses des Grundfalles am
 
16. September 1982 bestanden. Für die Unfallkausalität der
 
heute im Vordergrund stehenden Rückenbeschwerden sowie des
 
depressiven Syndroms bei somatoformer Schmerzstörung kann
 
eine neuropsychologische Untersuchung keine schlüssigen
 
Erkenntnisse liefern. Die Einholung eines neuropsychologischen
 
Gutachtens ist deshalb nicht notwendig.
 
6.- a) Gemäss den ärztlichen Berichten ab dem Jahre
 
1996 und auch gemäss den subjektiven Angaben des Beschwerdeführers
 
standen im Zeitpunkt des Einspracheentscheides
 
die in die Glieder ausstrahlenden Rückenbeschwerden sowie
 
das depressive Syndrom im Vordergrund. In Bezug auf diese
 
Beschwerden ist deshalb im Folgenden die Unfallkausalität
 
zu untersuchen.
 
b) Die Vorinstanz hat mit überzeugender Begründung und
 
in umfassender Würdigung der Arztberichte den Kausalzusammenhang
 
zwischen dem Unfallereignis und den Rückenbeschwerden
 
verneint. Dieser Auffassung ist beizupflichten. Es
 
fällt auf, dass in den Arztberichten, die in den Jahren
 
1980 bis 1982 erstellt wurden, Rückenbeschwerden nicht erwähnt
 
wurden. Hinsichtlich der Unfallkausalität der Diskushernie
 
ist ohnehin darauf hinzuweisen, dass gemäss
 
Rechtsprechung die Symptome der Diskushernie (vertebrales
 
oder radikuläres Syndrom) unmittelbar nach dem Unfall auftreten
 
müssen, damit der Unfall als deren eigentliche Ursache
 
gelten kann (RKUV 2000 Nr. U 379 S. 193 Erw. 2a).
 
Wenn der Versicherte als Argument für die Unfallkausalität
 
der Rückenbeschwerden anführt, die Wirbelsäule liege
 
räumlich zwischen den vom Unfallereignis betroffenen Körperteilen
 
Schädel und Nieren, so muss diesem Argument entgegengehalten
 
werden, dass sich eine überwiegende Wahrscheinlichkeit
 
einer unfallbedingten Verletzungsfolge auf
 
diese Weise nicht herleiten lässt. Etwas einleuchtender ist
 
das Argument, direkt nach dem Unfall hätten die Ärzte ihr
 
Augenmerk auf die lebensbedrohenden Verletzungen gerichtet,
 
weshalb die Rückenbeschwerden nicht beachtet worden seien.
 
Allerdings finden die Rückenbeschwerden auch in den beiden
 
Berichten des Nachbehandlungszentrums D.________ vom
 
9. April und vom 23. Dezember 1981 keine Erwähnung; bei
 
diesen Rehabilitationsaufenthalten waren die Ärzte aber
 
nicht durch die Behandlung lebensbedrohender Verletzungen
 
abgelenkt. Es kann auch nicht überzeugend begründet werden,
 
sprachliche Gründe hätten einer Erwähnung dieser Beschwerden
 
im Wege gestanden, wies der Beschwerdeführer doch bei
 
den ärztlichen Untersuchungen und Abklärungen seit 1996
 
jeweils immer und an erster Stelle auf die Rückenbeschwerden
 
hin. Zutreffend ist, dass im ZMB-Gutachten vom 7. Mai
 
1999 davon die Rede ist, der Beschwerdeführer gebe Beschwerden
 
im Gesäss seit dem Zeitpunkt des Unfallereignisses
 
an; diese subjektiven Angaben finden aber eben keine
 
Stütze in den früheren ärztlichen Berichten. Es bleibt deshalb
 
dabei, dass der natürliche Kausalzusammenhang zwischen
 
dem Unfallereignis und den derzeit geklagten Rückenbeschwerden
 
zu verneinen ist.
 
c) In Übereinstimmung mit der Vorinstanz ist auch die
 
Unfallkausalität der erst 1999 aufgetretenen und diagnostizierten
 
Schulterbeschwerden (Periarthropathia humeroscapularis
 
tendopathica rechts) zu verneinen, wobei diese Leiden
 
gemäss dem ZMB-Gutachten vom 7. Mai 1999 ohnehin ohne Auswirkung
 
auf die Arbeitsfähigkeit sind.
 
d) aa) Der Beschwerdeführer weist gemäss dem ZMB-Gutachten
 
vom 7. Mai 1999 ein depressives Zustandsbild auf und
 
leidet an einer somatoformen Schmerzstörung. Die seit dem
 
Unfall beschriebenen Schmerzen hätten sich verstärkt und
 
ausgeweitet. Ein eigentliches "postcommotionelles Syndrom"
 
wird - offenbar angesichts des weit zurückliegenden Unfallzeitpunktes
 
- nicht angenommen. Die Gutachter führen die
 
"massive psychische Schmerzfehlverarbeitung" im Wesentlichen
 
auf die einfache Struktur des Versicherten zurück; es
 
könne nicht entschieden werden, "wie weit Unfallfolgen aus
 
dem stattgehabten Unfall von 1980 noch eine Rolle spielen".
 
Diese letzte Bemerkung und der Verzicht auf die Diagnose
 
eines postcommotionellen Syndroms führen zum Schluss, dass
 
die ZMB-Gutachter die Unfallkausalität der heutigen psychischen
 
Beschwerden nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden
 
Wahrscheinlichkeit zu bejahen vermögen.
 
bb) Im Bericht des Spitals Z.________ vom 24. August
 
1998 wird zwar ein "anamnestisches postcommotionelles
 
Syndrom mit bitemporalen Kopfschmerzen bei Status nach
 
Schädelbasisfraktur 1980" an dritter Stelle hinter einem
 
"lumbospondylogenen Syndrom rechts" und einer "somatoformen
 
Schmerzstörung" diagnostiziert; in der Beurteilung wird
 
aber darauf hingewiesen, dass rheumatologisch nicht beurteilt
 
werden könne, inwieweit die Schmerzverarbeitungsstörung
 
in einem Zusammenhang mit dem "postcommotionellen
 
Residualsyndrom bei Status nach Schädelbasisfraktur" stehe
 
oder ob sich dahinter eine Depression verberge.
 
Im Bericht des Spitals Y.________ vom 7. Februar 1996
 
wird - an zweiter Stelle nach einem lumbo-radikulären
 
Syndrom bei Diskushernie - ein Status nach Autounfall mit
 
postcommotionellem Residualsyndrom mit Kopfschmerzen,
 
Schwindel und anamnestisch psychischen Störungen diagnostiziert.
 
In der Beurteilung wird dann allerdings einzig auf
 
das lumbo-radikuläre Syndrom eingegangen, welches durch die
 
Diskushernie als erklärbar bezeichnet wird.
 
Auch aus diesen beiden Berichten lässt sich trotz der
 
Diagnose eines postcommotionellen Residualsyndroms höchstens
 
ein möglicher, nicht aber ein überwiegend wahrscheinlicher
 
Zusammenhang zwischen dem Unfall und der heute im
 
Vordergrund stehenden allgemeinen Schmerzproblematik mit
 
depressivem Hintergrund ableiten. Soweit in den ärztlichen
 
Berichten ein Zusammenhang zwischen dem Unfallereignis und
 
den Leiden hergestellt wird, handelte es sich immer um den
 
Beschwerdekomplex (Kopfschmerzen, Schwindel, psychische
 
Auffälligkeit), der bereits im Zeitpunkt des Fallabschlusses
 
vom 16. September 1982 bestand und im vorliegenden Verfahren
 
nicht neu zu überprüfen ist.
 
7.- In den vorstehenden Erwägungen wurde die Unfallkausalität
 
der einzelnen Beschwerden je einzeln untersucht.
 
In einem nächsten Schritt ist zu prüfen, ob das Gesamtbild
 
der Leiden dem typischen Beschwerdebild nach Schädel-Hirntrauma
 
entspricht. Sollte ein solches typisches Beschwerdebild
 
zu bejahen sein, so wäre allenfalls die Frage des
 
natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall und der
 
Arbeits- bzw. Erwerbsfähigkeit unter dieser besonderen Perspektive
 
gesamtheitlich zu prüfen (BGE 117 V 369 ff.).
 
Zum Beschwerdebild nach einem Unfall mit Schädel-Hirntrauma
 
(wie auch Schleudertrauma der Halswirbelsäule) gehören:
 
Kopf- und Nackenschmerzen, Schwindel, Konzentrationsstörungen
 
mit Verlangsamung und Fehlerhaftigkeit sowie
 
erheblichen Lern- und Gedächtnisstörungen, rasche Ermüdbarkeit,
 
Visusstörungen bzw. Lichtempfindlichkeit, Lärmempfindlichkeit,
 
Reizbarkeit und Nervosität, Schlafstörungen,
 
Angstzustände und Depression sowie Wesensveränderung
 
(BGE 117 V 382 Erw. 4b mit Hinweis). Beim Versicherten
 
liegen einige dieser Leiden vor, so Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen,
 
Schwindel sowie Reizbarkeit und Nervosität.
 
Im Vordergrund der Beschwerden stehen aber die vom
 
Gesäss ausstrahlenden Rücken- und Gliederschmerzen, die
 
einem objektivierbaren Befund, nämlich der Diskushernie,
 
zuzuordnen sind, welche aber eben nicht unfallkausal ist.
 
Es fällt im Weiteren auf, dass die in den Jahren 1980 bis
 
1982 festgestellten Leiden eher dem typischen Beschwerdebild
 
nach Schädel-Hirntrauma entsprechen als das heutige
 
Beschwerdebild. Ohne Zweifel ist die heute bestehende Arbeits-
 
und Erwerbsunfähigkeit wesentlich auf die Rückenbeschwerden
 
zurückzuführen, weshalb sich die Annahme verbietet,
 
der für diese Rückenbeschwerden nicht ursächliche
 
Unfall vom 8. April 1980 sei allgemein als die natürliche
 
Ursache für die eingetretene Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit
 
anzusehen. Somit bestätigt auch der Blick auf das gesamte
 
Beschwerdebild, dass der natürliche Kausalzusammenhang
 
zwischen dem Unfall und den Leiden zumindest nicht mit
 
überwiegender Wahrscheinlichkeit feststeht.
 
Ist aber der natürliche Kausalzusammenhang zu verneinen,
 
erübrigt sich eine Prüfung der Adäquanz des Kausalzusammenhanges.
 
Es besteht keine Leistungspflicht des Unfallversicherers,
 
weshalb die Verwaltungsgerichtsbeschwerde
 
abzuweisen ist.
 
8.- Da es im vorliegenden Verfahren um Versicherungsleistungen
 
geht, sind keine Gerichtskosten zu erheben
 
(Art. 134 OG), womit sich das Begehren um Bewilligung der
 
unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne der Befreiung von den
 
Gerichtskosten als gegenstandslos erweist.
 
Dem Beschwerdeführer kann die unentgeltliche Verbeiständung
 
gewährt werden (Art. 152 in Verbindung mit
 
Art. 135 OG), da die Bedürftigkeit aktenkundig ist, die
 
Beschwerde nicht als aussichtslos zu bezeichnen und die
 
Vertretung geboten war (BGE 125 V 202 Erw. 4a und 372
 
Erw. 5b, je mit Hinweisen). Anzumerken bleibt in diesem
 
Zusammenhang, dass der Umfang der Begründung eines vorinstanzlichen
 
Entscheides nur bedingt als Indiz für die
 
Erfolgschancen einer Beschwerde geeignet erscheint.
 
Es wird ausdrücklich auf Art. 152 Abs. 3 OG aufmerksam
 
gemacht, wonach die begünstigte Partei der Gerichtskasse
 
Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie später dazu im Stande
 
ist.
 
Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht:
 
I.Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen.
 
II.Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
 
III.Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt wird
 
verwarnt.
 
IV.Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung
 
wird Rechtsanwalt David Husmann für das Verfahren vor
 
dem Eidgenössischen Versicherungsgericht aus der Gerichtskasse
 
eine Entschädigung von Fr. 2500.- (einschliesslich
 
Mehrwertsteuer) ausgerichtet.
 
V.Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht
 
des Kantons Zürich, dem Bundesamt für
 
Sozialversicherung und dem Krankenversicherer
 
Q.________ zugestellt.
 
Luzern, 24. Juni 2002
 
Im Namen des
 
Eidgenössischen Versicherungsgerichts
 
Der Präsident der II. Kammer:
 
Der Gerichtsschreiber:
 
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